Nach unser wirklich anstrengender Reise, kam eine ruhige Phase bei mir Zuhause in Cuenca. Während meine Mutter die Stadt auf eigene Faust erkundet hat, musste ich zur Arbeit - bei der meine Mutter mich an einem Tag auch besucht hat. Die Kinder haben sie wirklich herzlich empfangen, und direkt umarmt und mit ihr spielen wollen. Sie hat sogar paar Kindern bei ihren Hausaufgaben helfen können, zwar waren es nur Zeichnungen, dennoch waren die Kinder wirklich froh über die extra Hilfe. Tage danach noch, wurde ich gefragt, wann meine Mutter doch noch mal wieder kommen wolle... Ich denke sie fanden es außerdem auch sehr amüsant die Mutter einer ihrer "Profes" kennenzulernen, und meine "Schandtaten" berichten zu können!
Sonstige Eindrücke von Mama:
- Autos halten nicht für Fußgänger, sondern hupen noch eher
- Obst und Gemüse ist viel günstiger und sogar leckerer!!
- Ecuadorianer sind im Allgemeinen unglaublich klein
- das Brot ist sehr fragwürdig
- als Ausländer wird man unglaublich angestarrt
- Busse werden herangewinkt, und Fernreisebusse sind auch mitten auf der Straße anhaltbar
- Reisen ist insgesamt sehr preiswert
- Essen ist nicht wirklich besonders
- das Wetter ist unberechenbar in der Sierra
- Ecuador hat unglaublich viel Kultur, natürliche Schätze und eine breitgefächerte naturelle Vielfalt
- Taxis sind günstig
- Ohne handeln geht gar nichts!
- es wird oft versucht Ausländer übers Ohr zu hauen
- Ecuadorianer sind unglaublich hilfsbereit
Und dennoch schlussendlich, ist Mama dann doch froh in Deutschland leben zu dürfen.
Freitag, 24. März 2017
Mittwoch, 22. März 2017
Eine kleine Rundreise
Meine Mami ist da, wie dem vorigen Bericht entnommen werden konnte - war dieser Tag unglaublich anstrengend für mich... Aber nach einer kurzer Ruhepause in Cuenca ging dann das Abenteuer wirklich los!
TeliferiQo von Quito - Eine Gondel die einen auf einen nahegelegenen Vulkan hoch fährt, von dem man die wunderschöne Aussicht auf die 50 km lange Stadt geniessen kann.
Da wir in der Nacht weiter fahren mussten, haben wir die ganze Stadt mit unseren Rucksäcken erkunden müssen... War natürlich ein große Freude und kaum anstrengend...

Unsere Reise führte uns zurück nach Quito, aber auf dem Rückweg haben wir paar Zwischenstopp gemacht. Wie zum Beispiel an den größten Wasserfällen von Ecuador in San Rafael:
Wie auch immer, am Freitagabend sind wir dann auf dem berühmten Markt von Otavalo gewesen und haben reichlich Souvenirs gekauft! Danach ging unser Ecuadorrundtrip leider auch schon vorbei, aber was heisst leider... Innerhalb von 9 Tagen 49 Stunden im Bus zu verbringen und den gleichen Film mindestens 3x gesehen zu haben, ist nicht wirklich das was ich als Spass verstehe.
Die veröffentlichten Bilder sind von Google Bilder, da ich leider keinen Zugriff auf meine eigenen habe... :(
Sonntag der 12.03.2017 Quito
Mit dem Nachtbus sind wir, bepackt mit unseren Rucksäcken, Samstagabends nach Quito aufgebrochen. Den Tag haben wir in Quito verbracht, haben ganz schön viele touristische Orte besucht, wie:
Mitad del Mundo - Den Mittelpunkt der Erde, ein riesiges Monument, was leider nicht auf dem Mittelpunkt der Erde steht... Denn jemand hat sich um bisschen mehr als 200 Meter verrechnet...
Altstadt - Quito hat eine wunderschöne Altstadt mit vielen Kirchen und Plätzen.
Da wir in der Nacht weiter fahren mussten, haben wir die ganze Stadt mit unseren Rucksäcken erkunden müssen... War natürlich ein große Freude und kaum anstrengend...
Montag, 13.03.2016 - Donnerstag, 16.03.2016
Als wir in Lago Agrio ankamen, überkam uns die schwülende Hitze des Orients (Jungles). Aber unsere Reise war noch nicht abgeschlossen, denn die Lodge im Jungle war noch 2 Stunden im Bus und 1,5 Stunden im Kanu entfernt!
Hier ein paar Eindrücke von dem atemberaubendem Regenwald - definitiv einer meiner Highlights in ganz Ecuador!!
| Zusammen im Kanu |
| Piranha fischen |
Das Abenteuer war wirklich unglaublich, ich hatte sogar eine Vogelspinne auf dem Arm!! Ich hätte nie gedacht, dass ich mich das mal trauen würde!
Donnerstag der 16.03.2017 und Freitag der 17.03.2017

Unsere Reise führte uns zurück nach Quito, aber auf dem Rückweg haben wir paar Zwischenstopp gemacht. Wie zum Beispiel an den größten Wasserfällen von Ecuador in San Rafael:
Oder an den heißen Quellen von Papallacta:
Wie auch immer, am Freitagabend sind wir dann auf dem berühmten Markt von Otavalo gewesen und haben reichlich Souvenirs gekauft! Danach ging unser Ecuadorrundtrip leider auch schon vorbei, aber was heisst leider... Innerhalb von 9 Tagen 49 Stunden im Bus zu verbringen und den gleichen Film mindestens 3x gesehen zu haben, ist nicht wirklich das was ich als Spass verstehe.
Die veröffentlichten Bilder sind von Google Bilder, da ich leider keinen Zugriff auf meine eigenen habe... :(
Freitag, 10. März 2017
Schlaflose 12 Stunden
01:30 Ankunft Auswärtsspiel
02:02 Busterminal Kartenkauf
02:15 Abfahrt nach Guayaquil
05:41 Ankunft Busterminal Guayaquil
05:59 Ankunft Flughafen Guayaquil
06:05 Ankunft Flugnr. UX177
06:25 Empfang Ankunftshalle Guayaquil
06:27 2 minütige Umarmung mit Mama
06:54 Busterminal Kartenkauf
07:40 Abfahrt nach Cuenca
11:30 Ankunft Busterminal Cuenca
12:05 Ankunft zuhause
02:02 Busterminal Kartenkauf
02:15 Abfahrt nach Guayaquil
05:41 Ankunft Busterminal Guayaquil
05:59 Ankunft Flughafen Guayaquil
06:05 Ankunft Flugnr. UX177
06:25 Empfang Ankunftshalle Guayaquil
06:27 2 minütige Umarmung mit Mama
06:54 Busterminal Kartenkauf
07:40 Abfahrt nach Cuenca
11:30 Ankunft Busterminal Cuenca
12:05 Ankunft zuhause
Dienstag, 7. März 2017
Fair ≠ Fair
Mit meiner ecuadorianischen Organisation, Pastoral Social, haben wir immer wieder organisierte Ausfluege und Treffen. Zum Beispiel hatten wir vor paar Monaten ein Treffen, wo wir die Politik Ecuadors besprochen haben.
Unser letzter Ausflug zur Fairtrade-Bananenplantage im Februar:
Wir sind morgens sehr frueh losgefahren, um puenktlich um 9h an der Plantage zu sein. (Obwohl Ecuador "so klein" ist, brauchen wir aus der Sierra, mindestens 4 Std. an die Kueste...) Dort erwartete uns erstmal erdrueckende Hitze und Schwuele. Ich bin, während meiner Reisen, schon oft an Bananenplantagen vorbei gefahren, dennoch war mir nie wirklich bewusst, wie Bananen überhaupt "produziert" werden... Das Bananen auf einem Baum wachsen war mir bewusst, aber das an einem Baum nur eine Staude heranwachsen kann zum Beispiel nicht. Während die Frucht noch hereinreift, wächst aus der Wurzel des Baumes, ein neuer kleiner Baum. (Durchschnittlich braucht die Frucht, bis sie reif zum Pflücken ist, 10 Monate. Und eine Staude hat mehr oder weniger 120 Bananen.) Diese Plantage ist ein Familienbetrieb, und somit hilft die ganze Familie beim Pflücken, Tragen, Waschen und Verpacken. Die schönen Bananen (die hässlichen werden aussortiert um auf dem Markt von Ecuador verkauft zu werden....)sind meist noch grün, damit sie während der langen Reise nach Europa reifen können. In eine Kiste passt meistens ein Staude, und diese wird nach dem "Fairtrade" - Preis vergolten. Das wären USD 8,20... Die Kiste nicht Fairtradebananen kosten maximal USD 6,10, meist ist der Preis jedoch niedriger da die Konkurenz einfach zu gross ist... Die Plantage die wir Besucht haben, beliefert Weltläden und Biomärkte in Deutschland, sogar hauptsächlich Frankfurt (Main).
Obwohl das eine Fairtradeplantage war, finde ich ich den Kosten-Arbeitsausgleich mehr als nur ungerecht. Denn dieses Geld, was sie pro Kiste kriegen, wird natürlich noch zwischen den 10 Arbeitern aufgeteilt und da die Bearbeitung einer Staude Bananen an die 30-40 Minuten dauert, kommen die Arbeiter durchschnittlich nicht mal auf den ecuadorianischen Mindestlohn von USD 2,1/Std...
Während der ganzen Zeit stellt sich mir eine Frage:
Könnte ich es mir eigentlich
nicht leisten 30 Cent mehr für
eine Banane auszugeben, und damit dazu beizutragen, dass die soziale Ungerechtigkeit nicht so gravierend bleibt?
Falls ihr noch bisschen Hintergrundinformationen zu den Bananen in unseren Supermärkten, und was wirklich "Fairtrade" ist, wollt, empfehle ich euch den beigefügten Link zu lesen. Einer meiner Mitfreiwilligen hier in Ecuador hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und in seinem Blog seine Erkenntnisse veröffentlich. Wirklich lesenswert, vor allem um ein Idee von unserer "Fairen" Welt zu kriegen:
https://moritzenlosandes.wordpress.com/2017/03/15/die-banane/
Unser letzter Ausflug zur Fairtrade-Bananenplantage im Februar:
Wir sind morgens sehr frueh losgefahren, um puenktlich um 9h an der Plantage zu sein. (Obwohl Ecuador "so klein" ist, brauchen wir aus der Sierra, mindestens 4 Std. an die Kueste...) Dort erwartete uns erstmal erdrueckende Hitze und Schwuele. Ich bin, während meiner Reisen, schon oft an Bananenplantagen vorbei gefahren, dennoch war mir nie wirklich bewusst, wie Bananen überhaupt "produziert" werden... Das Bananen auf einem Baum wachsen war mir bewusst, aber das an einem Baum nur eine Staude heranwachsen kann zum Beispiel nicht. Während die Frucht noch hereinreift, wächst aus der Wurzel des Baumes, ein neuer kleiner Baum. (Durchschnittlich braucht die Frucht, bis sie reif zum Pflücken ist, 10 Monate. Und eine Staude hat mehr oder weniger 120 Bananen.) Diese Plantage ist ein Familienbetrieb, und somit hilft die ganze Familie beim Pflücken, Tragen, Waschen und Verpacken. Die schönen Bananen (die hässlichen werden aussortiert um auf dem Markt von Ecuador verkauft zu werden....)sind meist noch grün, damit sie während der langen Reise nach Europa reifen können. In eine Kiste passt meistens ein Staude, und diese wird nach dem "Fairtrade" - Preis vergolten. Das wären USD 8,20... Die Kiste nicht Fairtradebananen kosten maximal USD 6,10, meist ist der Preis jedoch niedriger da die Konkurenz einfach zu gross ist... Die Plantage die wir Besucht haben, beliefert Weltläden und Biomärkte in Deutschland, sogar hauptsächlich Frankfurt (Main).
Obwohl das eine Fairtradeplantage war, finde ich ich den Kosten-Arbeitsausgleich mehr als nur ungerecht. Denn dieses Geld, was sie pro Kiste kriegen, wird natürlich noch zwischen den 10 Arbeitern aufgeteilt und da die Bearbeitung einer Staude Bananen an die 30-40 Minuten dauert, kommen die Arbeiter durchschnittlich nicht mal auf den ecuadorianischen Mindestlohn von USD 2,1/Std...
Während der ganzen Zeit stellt sich mir eine Frage:
Könnte ich es mir eigentlich
nicht leisten 30 Cent mehr für
eine Banane auszugeben, und damit dazu beizutragen, dass die soziale Ungerechtigkeit nicht so gravierend bleibt?
Falls ihr noch bisschen Hintergrundinformationen zu den Bananen in unseren Supermärkten, und was wirklich "Fairtrade" ist, wollt, empfehle ich euch den beigefügten Link zu lesen. Einer meiner Mitfreiwilligen hier in Ecuador hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und in seinem Blog seine Erkenntnisse veröffentlich. Wirklich lesenswert, vor allem um ein Idee von unserer "Fairen" Welt zu kriegen:
https://moritzenlosandes.wordpress.com/2017/03/15/die-banane/
Donnerstag, 2. März 2017
Kaaaarneval, Karnevaaaal
Im Februar haben sich die Vorkommnisse gehäuft.
1. Valentinstag:
Natürlich ist dieser Tag hier auch etwas besonderes, hauptsächlich werden die Frauen an diesem Tag sehr geehrt. Viele Kinder, haben mir Blumen geschenkt, oder selbstgemalte Bilder! Es war einfach zuckersüß vor allem wie die kleinen Kinder sich schick gemacht haben für diesen unglaublich besonderen Tag.
2. Tamara ist futsch
Tamara, meine Mitfreiwillige aus Österreich, ist zurück in ihr Land gekehrt... Ihre Zeit hier in Ecuador ist leider vorbei, aber wenn sich eine Tür schliesst, öffnen sich bekanntliche neue Möglichkeiten. Dadurch, dass sie weggegangen ist, durfte ich ihre Arbeitstelle im weiblichen-erwachsenen Gefängnis übernommen. Später werde ich mal meine Tätigkeit genauer erläutern.
3. Karneval
Eine sehr ausgeprägte Tradition auch hier in Ecuador. Vom Prinzip her ist es gleich: es geht nämlich ums Saufen.(Theresas Kommentar: "Das Saufen ist hier jedoch viel niveauvoller, da mit der Familie getrunken wird. Außerdem kostümieren sich die Leute nicht, was zur Folge hat, dass es keine nuttigen Krankenschwestern oder Katzen, usw. gibt.") Jedoch wird diese Tradition durch nass machen und beschäumen geschmückt, während dieser durchaus amüsanten Tätigkeit wird, in der eisigen Kälte (sind ja nur 15 C, und nass ist das nicht sehr angenehm...), ein Umzug von Tanzgruppen beobachtet. Unsere Vermieter waren so nett, und haben uns in ihren Familienbund aufgenommen, sodass wir selber erleben konnten, was es heisst Karneval mit der Familie zu feiern! Hier ein paar Fotos, damit ihr euch die Festigkeiten vorstellen könnt:
1. Valentinstag:
Natürlich ist dieser Tag hier auch etwas besonderes, hauptsächlich werden die Frauen an diesem Tag sehr geehrt. Viele Kinder, haben mir Blumen geschenkt, oder selbstgemalte Bilder! Es war einfach zuckersüß vor allem wie die kleinen Kinder sich schick gemacht haben für diesen unglaublich besonderen Tag.
2. Tamara ist futsch
Tamara, meine Mitfreiwillige aus Österreich, ist zurück in ihr Land gekehrt... Ihre Zeit hier in Ecuador ist leider vorbei, aber wenn sich eine Tür schliesst, öffnen sich bekanntliche neue Möglichkeiten. Dadurch, dass sie weggegangen ist, durfte ich ihre Arbeitstelle im weiblichen-erwachsenen Gefängnis übernommen. Später werde ich mal meine Tätigkeit genauer erläutern.
3. Karneval
Eine sehr ausgeprägte Tradition auch hier in Ecuador. Vom Prinzip her ist es gleich: es geht nämlich ums Saufen.(Theresas Kommentar: "Das Saufen ist hier jedoch viel niveauvoller, da mit der Familie getrunken wird. Außerdem kostümieren sich die Leute nicht, was zur Folge hat, dass es keine nuttigen Krankenschwestern oder Katzen, usw. gibt.") Jedoch wird diese Tradition durch nass machen und beschäumen geschmückt, während dieser durchaus amüsanten Tätigkeit wird, in der eisigen Kälte (sind ja nur 15 C, und nass ist das nicht sehr angenehm...), ein Umzug von Tanzgruppen beobachtet. Unsere Vermieter waren so nett, und haben uns in ihren Familienbund aufgenommen, sodass wir selber erleben konnten, was es heisst Karneval mit der Familie zu feiern! Hier ein paar Fotos, damit ihr euch die Festigkeiten vorstellen könnt:
| Der Umzug mit den Tänzern, die natürlich von den Ritualen nicht verschont worden sind |
| Nicht mal der arme Hundi hatte eine Wahl :( |
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| Theresa, ich und ganz viel Spaß |
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