Unter der Woche habe ich jetzt ganz viele Freizeitaktivitäten gefunden, die ich betreiben kann! Ich spiele super oft Basketball, und habe auch eine Jugendmannschaft in meinem Alter gefunden, die jeden Abend trainieren. Außerdem probiere ich mich jetzt 1x die Woche beim Kendo, die Kampfsportart der Samuraie. Es ist mal was komplett anderes, aber es macht trotzdem viel Spaß. Neben den Sachen machen ich noch einen Tanzkurs in lateinamerikanischen Tänzen, leider war ich noch nicht so oft da, dass ich behaupten könnte einen Tanz zu beherrschen - hoffentlich wird das aber noch im Laufe des Jahres. (Tanzkurs ist hier unheimlich günstig, man zahlt 45 USD für 20 Stunden Unterricht...)
Wir hatten einen weltwaerts-Tag (Das ist das Programm, was der deutschen Staat für Auslandsfreiwilligendienste als Unterstützung bereit hält.), bei dem alle 150!! von Deutschland gesandten Freiwillige zusammen getrudelt sind um sich kennenzulernen. Es war wirklich ganz nett, aber leider nicht alles... Bin danach mit einer Lebensmittelvergiftung nach Hause gekehrt... (Nicht nur ich, sondern die Mehrheit der Anwesenden.) Ich konnte 3 Tage lang nichts essen, weil mich alles direkt auf verschiedensten Wegen verlassen wollte...
Neue Beobachtungen:
1. Schnitzel - Kann man hier machen, obwohl es hier kein Semmelbrösel gibt. Aber das "frische" Baguette zerbröselt hat es auch getan...
2. Physiotherapie - Ich hatte zwischenzeitlich unheimliche Rückenschmerzen und aus diesem Grund bin ich zu einer Arbeitsstelle einer Mitfreiwilligen gegangen, da ich da eine Sitzung in Anspruch nehmen konnte. Nach meinem Gefühl hatte ich an die 2-3 Monate Behandlungen in 1,5 Stunden... Wärmetherapie, Elektrotherapie, Magnetotherapie, therapeutischer Ultraschall, Massage und Dehnung...
3. Weihnachten - Fühlt sich hier nicht an wie Weihnachten... Wir haben 30 Grad, und dabei kommt in mir trotzt der Weihnachtsdeko auf den Strassen nicht das Gefühl vom Fest der Freude auf...
4. Kondition und Sport - Inzwischen hat sich mein Körper schon teilweise angepasst an die Höhe, aber trotzdem ich komme so schnell aus der Puste. Alleine schon die Treppen zu unserer Kathedrale hoch zu laufen im Schnelltempo lässt mich tiefer atmen als üblich...
5. Geburtstagsrituale - Man kriegt seine Torte mehr oder weniger ins Gesicht geschmiert. Außerdem kriegt man Schläge, Schläge mit einem Gürtel, 20 für den 20. Geburtstag... Ich freue mich ja schon sooo auf den Januar...
An der Arbeit läuft alles wie gewohnt, Tag ein Tag aus mehr oder weniger der gleiche Ritus. Jedoch haben meine Mitfreiwillige und ich für die Kinder im Mi Otra Casa eine Schnitzeljagd organisiert, und es war wirklich ein großer Erfolg. Die Kinder haben es wirklich so sehr genossen, vor allem dem Wettstreit um die Lösung der Aufgaben... Wir planen nochmal einen zu organisieren, aber in einem riesigen Park bei uns in der Stadt - damit die Kinder wirklich schwierigere Aufgaben bewältigen müssen. (Uns hat es aber auch wirklich Spass gemacht alles zu organisieren, damit es fehlerfrei ablaufen kann!! Ich freue mich schon drauf wenn wir diesen Freitag die neuen Plätze zum Verstecken erkunden! :) )
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