25.08.2016 6:52
Ab jetzt gilt nur noch die ecuadorianische Zeitzone, 7 std. ( wg. der Sommerzeit in Deu) nach der sonst so gewohnten.
Es war
eine lange Reise, an die 18 Stunden die wir nur im sitzen ausharren
mussten. Neben mir sind noch 6 weitere deutsche Freiwillige nach
Ecuador gereist, mit ihnen werde ich auch das kommende Jahr in einer
Stadt wohnen. Obwohl wir alle sehr unterschiedlich sind, verstehen
wir uns unheimlich gut, dass hatte dann zur Folge, dass unsere (in
Wahrheit) 18 stündige Reise, gefühlt viel viel kürzer war. Der
Anflug auf Ecuadors größte Stadt, Guayaquil, war atemberaubend. Da
es bei unserer Ankunft schon dunkel war, hat die hell erleuchtete
Stadt ihre volle Pracht preisgegeben.
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| Guayaquil bei Nacht |
Als wir in Guayaquil
angekommen sind hat uns ein Hitzeschlag erwischt. Wir alle dachten:
Ja kühler als sonst in Ecu ist es, aber definitiv nicht vergleichbar mit dem deutschen Winter. Eher mit dem deutschen Sommer...
In
Guayaquil wurden wir von unseren Betreuerinnen abgeholt. Wir haben
uns ein bisschen unterhalten, und merkten schon die Schwierigkeit der
sprachlichen Barriere die so zwischen uns geschwebt hat.
Glücklicherweise war eine deutsche dabei, die uns dann alles ganz
einfach erklärt hat. Unser Flughafentransfer war von dem Komfort
eher bescheiden, aber wer will den schon Komfort, wenn man auf einer
Ladefläche eines Pick Ups durch Guayaquil gefahren werden kann? 7
deutsche Freiwillige, mit ihren tausenden Gepäckstücken auf einem
roten Kleinlaster, da haben sogar die einheimischen ihre Augen
doppelt nach uns verdreht, was uns noch viel mehr als sonst schon
amüsiert hat.
Wir haben die Nacht in der schwülen, aber
trotzdem recht kühlen Stadt verbracht und werden bald nach Cuenca
aufbrechen. Bis Bald.
Randnotiz:
Hier
gibt es (gefühlt) keine Straßenregeln, jeder fährt wie er will auf
welcher Spur er will. Sehr gefährlich.
Durch
das fehlende Internet, wird der Blogeintrag später veröffentlicht
als geschrieben.

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