Die meiste Zeit war Theresa alleine mit Elle unterwegs, aber für eine Woche (in den Osterferien, mussten wir nämlich nicht arbeiten) bin ich mit ihnen mitgefahren. Unser erster Stopp war in Baños de Ambato. Ein berühmter Touriort, mit vielen Extremsportaktivitäten und heißen Vulkanquellen! (Weil es Theresa nicht so gut ging, sind wir zu zweit schon vorgefahren.) Am ersten Tag sind wir dann zu den heißen Vulkanquellen gefahren... Wirklich angenehm, vor allem in der Höhe, da es ja trotz der starken Sonne tagsüber doch schon recht kühl sein kann.
Kurzer Einschnitt über zwei naive Touris namens Elena und Esther:
Beim Baden haben wir unsere Sachen zum aufbewahren abgegeben, und sind vielleicht etwas unachtsam mit dem Schlüssel umgegangen... Das heißt er wurde uns entwendet. Aber wir natürlich schön treudoof, denken dass der Wind es weggeweht hat und der Schlüssel in den nahegelegenen Fluss gefallen ist. (Ja, wir haben den Schlüssel einfach in das Handtuch gewickelt auf eine Bank gelegt...) Und was machen wir? Statt wie jeder normaler Mensch es machen würde, direkt zu der Frau zu gehen die auf die Sachen aufpasst, haben wir einfach genüsslich weiter gebadet! (Ich schüttle bei der Erzählung auch nur den Kopf...) Als wir dann unsere Sachen abholen wollten, hat uns die Frau erzählt, dass zwei junge Männer versucht hätten unsere Sachen abzuholen, aber dass sie ihnen gesagt hätte, dass das nicht ihr Eigentum wäre... Eigentlich haben wir es gar nicht verdient, so doof wie wir waren, aber mit Glück wurden unsere Sachen nicht geklaut!
Am Folgetag waren wir zusammen Raften, und das war soo unglaublich toll! Ich bin ja sowieso mega vernarrt auf alles was mit Wasser zu tun hat, aber wirklich ohne Spaß Raften hat mir so viel Spaß gemacht!!
| Wir drei im Regen auf dem Weg zu den Wasserfällen, | und ja ich habe zugenommen... |
| Der Wasserfall wenn man unten stand |
| So nass sind wir geworden, nur beim runter gehen zum Wasserfall |
Es ist einfach wirklich unglaublich wie viel Kraft so ein Wasserfall hat...
| Die Hängebrücke von dem man den Wasserfall beobachten konnte |
Des Weiteren waren wir auf zwei Schaukeln. Beide sehr berühmt eine ist die Schaukel Casa del árbol (Baumhausschaukel) und die andere ist eine Schaukel mit einer Ausschwenkung von 50 Metern!! So ein unglaubliches Gefühl damit auf die Stadt zu schaukeln!!
| Casa de Árbol |
Am letzten Tag unserer Reise sind wir zu einem berühmten Vulkankrater namens Quilotoa gefahren. Der Ausblick und insgesamt dieser Ort ist atemberaubend:
Um zu dem See unten zu gelangen, mussten wir einen 20 minütigen Weg nach unten laufen.
Um wieder hoch zu gelangen, dauerte der gleiche Weg jedoch 1 Stunde... Und war unglaublich anstrengend auf 4000 Meter Höhe... Ich denke mein Gesicht sagt alles! ;)
Natürlich haben wir den Quilotoa (trotz Kälte) nicht ohne Sonnenbrand überlebt, und Elena hat dabei noch einen Zahn verloren...
Kurze Erklärung: Sie ist mit ihren Händen in der Tasche auf der Autobahn gestolpert... Sie ist wie ein Baumstamm umgefallen, eigentlich so gar nicht witzig - aber trotzdem war es ein zutiefst amüsanter Anblick!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen