Freitag, 23. Juni 2017

Neues aus dem Gefängnis

Wir haben Examenes geschrieben mit den Frauen im Gefängnis, und jeder hat bestanden!! Yaaay! Bald ist auch Zeugnisvergabe, und dann entscheidet sich, wer das Jahr wiederholen muss... Ich denke in Englisch wird keine durchfallen, die Mindestnote von 7 (um zu bestehen) hat bisher jede hinbekommen! 

Im Jugendgefängnis ist es ein bisschen schwieriger, denn wegen internen Problemen ist der Unterricht für einen Monat ausgefallen... Und in zwei Wochen sollen die Jungs die Abschlussprüfung machen. Zum Glück habe ich einen netten Kollegen, der mir in der folgenden Woche paar Stunden überlässt - damit ich mit den Jungs bisschen aufholen kann... Sonst ist es wie immer, ganz viel flirten und keine Lust auf Unterricht... Wie soll ich denn da überhaupt mit denen vorankommen? 

Die Hausaufgabenbetreuung mit den Kindern macht mir in letzter Zeit mehr Spaß! Da mein Spanisch wirklich schon sehr solide ist, kann ich viel viel besser helfen und Kinder kommen auch eher auf mich zu um mich um Hilfe zu bitten... Ich merke auch, dass ich inzwischen wirklich tiefgehende Bindungen mit machen Kindern eingegangen bin... Zum Beispiel gibt es ein kleines 3 jähriges Mädchen, die mit keinem spricht, außer mit mir. Ich muss sie auch immer auf die Toilette begleiten, da sie sich alleine nicht traut! Wir sind auch Schaukelfreundinnen geworden, denn ich bin die einzige (in ihren Augen) die richtig anschubsen kann! Auch mit anderen Kindern fühle ich eine stärkere Verbindung, denn sobald sie mich sehen, werde ich umarmt und es wird Profe Esther geschrien. Und falls ich mal nicht komme, werde ich auch direkt gefragt wo ich denn gewesen sei, denn sie hatten mich jaaaa soooo dolle vermisst! Mein Herz geht dabei immer soooo auf! Ich werde diese Kinder sooo vermissen und vor allem die Tatsache, dass ich ersetzt werde im kommendem Jahr macht mich bisschen wehmütig... Dennoch ist es wohl leider doch schon an der Zeit zurückzugehen, das muss ich wohl langsam mal wirklich einsehen!

Mittwoch, 10. Mai 2017

Bissl' Torte im Gesicht

Eigentlich ist nicht wirklich was spannendes passiert. Theresa (meine Mitbewohnerin) hatte Geburtstag und ich habe ihr eine Überraschungsparty organisiert und als wir ankamen hat sie es erst mal gar nicht realisiert dass es für sie ist... Dieses Dummerchen, aber wenn man sie dafür nicht lieben kann, was dann? 

Wir wurden auch von ihrer alten Gastfamilie zu einem Geburtstagsessen eingeladen! Der Nachmittag war wirklich schön!








Bei der Arbeit läuft alles gut, seit mein Spanisch besser ist macht es auch viel mehr Spaß! So kann ich wenigstens auch viel mehr den Kindern bei den Hausaufgaben helfen. Außerdem merke ich, dass sie immer mehr meine Aufmerksamkeit oder meine Umarmungen suchen. Und das ist wirklich ein schönes Gefühl.

Im Gefängnis ist alles wie gewohnt, die Jungs haben nicht so viel Spaß am lernen. Wohingegen die Frauen nur wissbegierig sind! Sie haben ja auch die Schule als Beschäftigung ausgewählt, die Minderjährigen Jungs sind dazu verpflichtet... Aber wir kommen eigentlich gut bei beiden voran!

Kurz so nebenbei: Ich kann es schwer erklären um ehrlich zu sein... Ich dachte als ich her kam (mit meiner Naivität), dass ich diesen Menschen etwas geben kann... Natürlich hat mein Verhalten auch einen Einfluss auf ihr Leben, aber ehrlich gesagt ich kriege so viel mehr von ihnen als ich ihnen geben kann. Klar ich teile mein Wissen mit ihnen, aber sie teilen ihre Leben mit mir und das bewirkt vieles in mir. Ich habe so viele unterschiedliche Impulse und Gedanken in diesem Jahr bekommen... Ich denke wirklich, dass sich zutiefst in mir etwas verändert hat – ich kann es schwer in Worte fassen, aber ich weiß, dass ich für alles hier unglaublich dankbar bin und glücklich darüber, dass ich diese Chance bekommen habe!

Samstag, 29. April 2017

Eine Schicht Haut und einen Zahn haben wir liegen gelassen...

Wir haben erneuten Besuch aus Deutschland, der uns oder besser gesagt Theresa mit Süßigkeiten versorgt! (Ich habe nur 'ne Schoki mitgebracht bekommen, aber war ja noch genügend mit den Lieferungen meiner Mutter bedeckt.) Theresa hat am ersten Tag so viel deutsche Süßigkeiten gegessen, dass sie sich dadurch den Magen verdorben hat...

Die meiste Zeit war Theresa alleine mit Elle unterwegs, aber für eine Woche (in den Osterferien, mussten wir nämlich nicht arbeiten) bin ich mit ihnen mitgefahren. Unser erster Stopp war in Baños de Ambato. Ein berühmter Touriort, mit vielen Extremsportaktivitäten und heißen Vulkanquellen! (Weil es Theresa nicht so gut ging, sind wir zu zweit schon vorgefahren.) Am ersten Tag sind wir dann zu den heißen Vulkanquellen gefahren... Wirklich angenehm, vor allem in der Höhe, da es ja trotz der starken Sonne tagsüber doch schon recht kühl sein kann. 

Kurzer Einschnitt über zwei naive Touris namens Elena und Esther:
Beim Baden haben wir unsere Sachen zum aufbewahren abgegeben, und sind vielleicht etwas unachtsam mit dem Schlüssel umgegangen... Das heißt er wurde uns entwendet. Aber wir natürlich schön treudoof, denken dass der Wind es weggeweht hat und der Schlüssel in den nahegelegenen Fluss gefallen ist. (Ja, wir haben den Schlüssel einfach in das Handtuch gewickelt auf eine Bank gelegt...) Und was machen wir? Statt wie jeder normaler Mensch es machen würde, direkt zu der Frau zu gehen die auf die Sachen aufpasst, haben wir einfach genüsslich weiter gebadet! (Ich schüttle bei der Erzählung auch nur den Kopf...) Als wir dann unsere Sachen abholen wollten, hat uns die Frau erzählt, dass zwei junge Männer versucht hätten unsere Sachen abzuholen, aber dass sie ihnen gesagt hätte, dass das nicht ihr Eigentum wäre... Eigentlich haben wir es gar nicht verdient, so doof wie wir waren, aber mit Glück wurden unsere Sachen nicht geklaut!

 





Am Folgetag waren wir zusammen Raften, und das war soo unglaublich toll! Ich bin ja sowieso mega vernarrt auf alles was mit Wasser zu tun hat, aber wirklich ohne Spaß Raften hat mir so viel Spaß gemacht!!

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Wir drei im Regen auf dem Weg zu den Wasserfällen, und ja ich habe zugenommen...
Darauffolgend habe wir die berühmte Fahrradtour zum Pailón der Diablo gemacht. Der Wasserfall ist atemberaubend, man kann nämlich auch hinter ihn gehen und man wird einfach pitschnass dabei!! Aber es macht auch unglaublich Spaß! Hier paar Fotos von der Fahrradtour: 


Der Wasserfall wenn man unten stand


So nass sind wir geworden, nur beim runter gehen zum Wasserfall

Es ist einfach wirklich unglaublich wie viel Kraft so ein Wasserfall hat... 

Die Hängebrücke von dem man den Wasserfall beobachten konnte

Des Weiteren waren wir auf zwei Schaukeln. Beide sehr berühmt eine ist die Schaukel Casa del árbol (Baumhausschaukel) und die andere ist eine Schaukel mit einer Ausschwenkung von 50 Metern!! So ein unglaubliches Gefühl damit auf die Stadt zu schaukeln!!

Casa de Árbol



Am letzten Tag unserer Reise sind wir zu einem berühmten Vulkankrater namens Quilotoa gefahren. Der Ausblick und insgesamt dieser Ort ist atemberaubend:





Um zu dem See unten zu gelangen, mussten wir einen 20 minütigen Weg nach unten laufen.







Um wieder hoch zu gelangen, dauerte der gleiche Weg jedoch 1 Stunde... Und war unglaublich anstrengend auf 4000 Meter Höhe... Ich denke mein Gesicht sagt alles! ;) 

Natürlich haben wir den Quilotoa (trotz Kälte) nicht ohne Sonnenbrand überlebt, und Elena hat dabei noch einen Zahn verloren... 



Kurze Erklärung: Sie ist mit ihren Händen in der Tasche auf der Autobahn gestolpert... Sie ist wie ein Baumstamm umgefallen, eigentlich so gar nicht witzig - aber trotzdem war es ein zutiefst amüsanter Anblick!

Donnerstag, 20. April 2017

Niños con discapacidades y su influencia a mi persona

Bevor ich nach Ecuador kam, habe ich mich kaum mit dem Thema "Menschen mit besonderen Bedürfnissen" (umgangssprachlich Behinderte) auseinandergesetzt. Ich bin einfach, davon ausgegangen, dass diese Thematik mich nicht besonders interessiert. Aber meine Erfahrungen haben mir das Gegenteil gezeigt. Ich habe nämlich zwei Freundinnen bei ihren Einsatzstellen in Ecuador besucht:



Beide arbeiten mit behinderten Kindern zusammen. Eine arbeitet in einer privaten Integrativschule und gibt Deutsch und Englisch Unterricht. In ihrer Arbeitsstelle werden Sogenannte Regelkinder mit behinderten Kinder zusammen unterrichtet. Leider muss ich dabei erwähnen, dass das oft zum Leid der Regelkinder geschieht... Das Prinzip mit der Integration ist super, und es funktioniert auch einwandfrei - denn die Kinder gehen mit einander fürsorglich um und diskriminieren einander kaum. (Kinder sind fies, als ob es komplett ohne Mobben funktionieren würde...) Dennoch ist die Umsetzung sehr schwierig gestaltet, denn auf 15 Kinder (von denen mindestens 10 eine starke Behinderung haben) kommt genau eine Lehrerin. Aus diesem Grund besteht der Unterricht oft aus Disziplinarmaßnahmen und nicht wirklich aus Fortschritt in dem Fachgebiet... Dennoch hat es mich fasziniert, was für eine Auswirkung die frühkindliche Erziehung auf den zwischenmenschlichen Umgang zwischen Regel- und nicht Regelkindern hat.



Die zweite Aufnahmestelle in die ich reingeschnuppert habe ist einfach phänomenal! Es ist eine staatlich geförderte Schule, die nur für Kinder mit Behinderungen gemacht ist. Meine Freundin gibt in den unterschiedlichen Klassen, die je nach stärke und Art der Behinderung eingeteilt worden sind, Haushaltsunterricht. Das heißt, sie übt mit den Kindern Schuhe binden, Socken an und ausziehen, Klamotten falten, Brot schneiden und mit Marmelade bestreichen, und so weiter und sofort. Ihre Arbeit ist so unglaublich sinnvoll und schön. Während des Tages, in dem ich sie begleitet habe, hatte ich so viel Spaß! Denn die Kinder sind einfach so unglaublich Herzensgut; haben sich auch direkt an mich geklammert, denn ich war ja neu und somit auch super interessant! 



Zusammengefasst, haben mir diese zwei Erfahrungen offenbart, dass diese Kinder so unglaublich gute Menschen sind. Meine Gedanken gingen sogar soweit, dass ich überlegt habe Sonderpädagogik zu studieren, was ich dann aber schnell verworfen habe, denn Lehrersein ist nun wirklich nichts für mich! Trotzdem habe ich lernen können, dass ich nicht von etwas ausgehen kann (in dem Fall, dass ich keinen Bezug zu Menschen mit besonderen Bedürfnissen habe), ohne es wirklich erforscht zu haben, ob das wirklich stimmt! Mein Gedankengut hat sich aufgrund "nur" diesen zwei Erfahrungen so grundlegend geändert, und das hatte zur Ursache, dass ich viele Gedanken meinerseits hinterfragt und verändert habe.

Freitag, 7. April 2017

Zwei berühmte Inseln

Während meine Mutter hier war, hatte ich das Glück einer der tollsten Erfahrungen meines Lebens mit ihr teilen zu können - nämlich die Galapagosinseln. Fotos über die Reise findet ihr am Ende des Berichtes. ;)

Wir warteten. Und warteten. Am Flughafen von Guayaquil. Denn unser Flug wurde um 6 Stunden nach hinten verschoben. Also warteten wir nun. Wir hatten ja keine andere Wahl.

Die Sonne blendete als wir aus dem Flugzeug ausgestiegen sind und uns in die Schlange der Touristen eingereiht haben. Denn wenn man einreisen möchte, müssen erst mal Reisesteuern bezahlt werden, und außerdem wird jeder Tourist ganz ausführlich durchsucht, damit auf keinen Fall Fremdstoffe auf die Insel eingeführt werden. Auch die Koffer werden explizit analysiert, in dem ein Spürhund auf ihnen herumspaziert und schnüffelt! Ein sehr amüsanter Anblick, vor allem als der Koffer meiner Mutter herausgenommen wurde... Dann mussten wir erstmal zur Zweitinspektion, und der Grund waren Mamas Schuhe mit denen wir den Tag vor der Reise in dem nahegelegenem Nationalpark "El Cajas" (guckt es euch mal in Google an, so ein atemberaubender Park!) waren und dessen Schlamm immernoch an den Sohlen der Schuhe waren... Die wir dann mit einer Mahnung, sie unverzüglich in unserem Hostal zu säubern, doch mit nehmen durften... Nach einer kurzen Bootsfahrt und zwei Busfahrten waren wir dann in dem Städchen Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz. Und unsere Reise sollte am nächsten Morgen um 6h schon weiter gehen, nämlich auf die Insel Isabela.

Morgens aufstehen, total kaputt und erschöpft und dann am Steg merken, dass man die Stunde Zeitverschiebung nicht beachtet hat, und somit eine Stunde früher wie erforderlich am Boot wartet, ist nicht grade der schönste Morgen den ich mir vorstelle... Egal besser zu früh, als zu spät oder? Auf der Insel Isabela wurden wir dann in Empfang genommen, von den Eltern einer Basketballfreundin die ursprünglich von den Inseln stammt, aber jetzt in Cuenca studiert! So was von unglaublich nette Menschen, die uns so viel auf dieser Insel ermöglicht haben - vor allem uns gezeigt haben wie das Leben auf der Insel wirklich ist, und nicht nur die schöne Traumwelt der Touristen existiert! 

Neben den unglaublich schönen Attraktionen habe ich das erste mal im offenen Meer geschnorchelt, und meine Mutter auch. Die wie man anmerken muss, eine leichte "Wasserphobie" hat und diese sogar teilst während unserer Reise überwinden konnte!! 

Die Familie hat mir persönlich so unglaublich viel mitgegeben, für mich persönlich und auch für mein Leben. Vor allem den Gedanken, dass oft im Leben nicht alles so ist, wie es scheint. Vor allem bezogen auf die Galapagosinseln, denn die Einheimischen haben wirklich ein schweres Leben - da durch die Touristen die Preise für jegliche Lebensmittel unglaublich hoch ist. Zwar verdienen die Menschen durch den Tourismus auch unglaublich viel dazu, dennoch ist das Überleben wirklich schwierig. Zum Beispiel mein Gastvater der als Fischer arbeitet und deshalb von der Regierung an manchem Stellen verboten bekommt zu fischen, jedoch an anderen Stellen eine Erlaubnis erhält, wo jedoch keine Fische zu finden sind... Und das ist nur ein kleines Beispiel, wie die Regierung die Flora und Fauna schützen mag, was auf der einen Seite wirklich unglaublich wichtig ist, da der Mensch schon so viel auf diesen wunderschönen Inseln zerstört hat - dennoch dürfte das nicht auf die Kosten der einheimischen Geschehen, die teilweise am Existenzminimum leben und sich mit 4 Jobs kaum über Wasser halten können... Die Familie meiner Freundin hat mir noch so viel mehr Geschichten erzählt, Zustände die Touristen gar nicht sehen, denn Galapagos ist ja das Paradies auf Erden und zu ihrem Vergnügen da...

Aber denkt nicht, dass es nicht wunderschön war und einer der atemberaubendsten Erlebnisse meines Lebens. Dennoch hat mich meine Reise etwas gelehrt - dass die meistens schönen Dinge im Leben eine Kehrseite haben.

Hier noch ein paar Fotos und Berichte für euch:

Am ersten Tag auf der Insel Isabela, haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und waren in den Humedales und bei der Muro de las Lagrimas, was so viel heißt wie Wand der Tränen. Bei der Errichtung dieser Wand sind unglaublich viele Menschen ums Lebens gekommen, die als Gefangene vom Festland auf die Insel transportiert wurden um sich selbst ein Gefängnis zu erbauen. 




Außerdem waren wir noch in der Concha de Perla, wo man mit ganz vielen kleinen Fischen tauchen konnte. 

Am Tag darauf waren wir bei Los tùneles und sind mit Schildkröten, Haien, Rochen und Fischen zusammen geschnorchelt. Auch mit Seehunden, die einen wirklich spielerisch umkreist haben!


Mamas erste Versuche beim schnorcheln



An dem nächsten Tag war ich in einer Felssprung tauchen, und noch an einem der berühmststen Strände der Galapagosinseln: Tortuga Bay.

  Und a Folgetag mussten wir dann schon wieder nach Guayaguil, da der Rückflug von Mama ja Anstand... Davor haben wir uns jedoch noch die Innenstadt Guayaquils angeschaut, die erstaunlicherweise, zum Trotz aller Vorurteile, ganz schön war! Falls ihr nochmal eine andere Perspektive auf die Reise haben möchtet, wendet euch an meine Mutter - die hin und weg war von den abertausenden Eindrücken die sie während ihres Südamerikatrips erhalten hat!

Freitag, 24. März 2017

Ecuador vs Mutter

Nach unser wirklich anstrengender Reise, kam eine ruhige Phase bei mir Zuhause in Cuenca. Während meine Mutter die Stadt auf eigene Faust erkundet hat, musste ich zur Arbeit - bei der meine Mutter mich an einem Tag auch besucht hat. Die Kinder haben sie wirklich herzlich empfangen, und direkt umarmt und mit ihr spielen wollen. Sie hat sogar paar Kindern bei ihren Hausaufgaben helfen können, zwar waren es nur Zeichnungen, dennoch waren die Kinder wirklich froh über die extra Hilfe. Tage danach noch, wurde ich gefragt, wann meine Mutter doch noch mal wieder kommen wolle... Ich denke sie fanden es außerdem auch sehr amüsant die Mutter einer ihrer "Profes" kennenzulernen, und meine "Schandtaten" berichten zu können!

Sonstige Eindrücke von Mama:

- Autos halten nicht für Fußgänger, sondern hupen noch eher
- Obst und Gemüse ist viel günstiger und sogar leckerer!!
- Ecuadorianer sind im Allgemeinen unglaublich klein
- das Brot ist sehr fragwürdig
- als Ausländer wird man unglaublich angestarrt
- Busse werden herangewinkt, und Fernreisebusse sind auch mitten auf der Straße anhaltbar
- Reisen ist insgesamt sehr preiswert
- Essen ist nicht wirklich besonders
- das Wetter ist unberechenbar in der Sierra
- Ecuador hat unglaublich viel Kultur, natürliche Schätze und eine breitgefächerte naturelle Vielfalt
- Taxis sind günstig
- Ohne handeln geht gar nichts!
- es wird oft versucht Ausländer übers Ohr zu hauen
- Ecuadorianer sind unglaublich hilfsbereit

Und dennoch schlussendlich, ist Mama dann doch froh in Deutschland leben zu dürfen.




Mittwoch, 22. März 2017

Eine kleine Rundreise

Meine Mami ist da, wie dem vorigen Bericht entnommen werden konnte - war dieser Tag unglaublich anstrengend für mich... Aber nach einer kurzer Ruhepause in Cuenca ging dann das Abenteuer wirklich los!

Sonntag der 12.03.2017 Quito

Mit dem Nachtbus sind wir, bepackt mit unseren Rucksäcken, Samstagabends nach Quito aufgebrochen. Den Tag haben wir in Quito verbracht, haben ganz schön viele touristische Orte besucht, wie: 





TeliferiQo von Quito - Eine Gondel die einen auf einen nahegelegenen Vulkan hoch fährt, von dem man die wunderschöne Aussicht auf die 50 km lange Stadt geniessen kann.


Mitad del Mundo - Den Mittelpunkt der Erde, ein riesiges Monument, was leider nicht auf dem Mittelpunkt der Erde steht... Denn jemand hat sich um bisschen mehr als 200 Meter verrechnet...

Altstadt - Quito hat eine wunderschöne Altstadt mit vielen Kirchen und Plätzen.


Da wir in der Nacht weiter fahren mussten, haben wir die ganze Stadt mit unseren Rucksäcken erkunden müssen... War natürlich ein große Freude und kaum anstrengend... 


Montag, 13.03.2016 - Donnerstag, 16.03.2016

Als wir in Lago Agrio ankamen, überkam uns die schwülende Hitze des Orients (Jungles). Aber unsere Reise war noch nicht abgeschlossen, denn die Lodge im Jungle war noch 2 Stunden im Bus und 1,5 Stunden im Kanu entfernt!

Hier ein paar Eindrücke von dem atemberaubendem Regenwald - definitiv einer meiner Highlights in ganz Ecuador!! 
Zusammen im Kanu


Piranha fischen






Das Abenteuer war wirklich unglaublich, ich hatte sogar eine Vogelspinne auf dem Arm!! Ich hätte nie gedacht, dass ich mich das mal trauen würde!

Donnerstag der 16.03.2017 und Freitag der 17.03.2017


Unsere Reise führte uns zurück nach Quito, aber auf dem Rückweg haben wir paar Zwischenstopp gemacht. Wie zum Beispiel an den größten Wasserfällen von Ecuador in San Rafael: 


Oder an den heißen Quellen von Papallacta:





Wie auch immer, am Freitagabend sind wir dann auf dem berühmten Markt von Otavalo gewesen und haben reichlich Souvenirs gekauft! Danach ging unser Ecuadorrundtrip leider auch schon vorbei, aber was heisst leider... Innerhalb von 9 Tagen 49 Stunden im Bus zu verbringen und den gleichen Film mindestens 3x gesehen zu haben, ist nicht wirklich das was ich als Spass verstehe. 

Die veröffentlichten Bilder sind von Google Bilder, da ich leider keinen Zugriff auf meine eigenen habe... :(